Robben macht auch im DFB-Pokal den Unterschied

Bayern München erreicht das DFB-Pokal Finale

Der FC Bayern München hat am Mittwoch Abend in der Verlängerung den FC Schalke 04 auswärts mit 0:1 bezwungen und folgt dem SV Werder Bremen in das DFB-Pokal Finale. In einem chancenarmen Spiel dominierte der FC Bayern in der ersten Halbzeit gegen tief stehende und diszipliniert störende Knappen. Nach der Pause kam die junge Magath-Elf mit mehr Dampf aus der Kabine und brachte den FC Bayern innerhalb der ersten 10 Minuten mehrfach in Bedrängnis. Danach übernahm der Rekord-Pokalsieger wieder mehr und mehr das Zepter. Nach der Einwechselung von Frank Ribery entwickelten die Bayern, die zuvor hauptsächlich über die rechte Seite mit Robben gekommen waren, auch auf dem linken Flügel mehr Spiellaune.

Robbens Traumtor fällt erst in der Verlängerung

Ab der 75. Minute zeichnete sich zur Überraschung vieler Beobachter eine leichte konditionelle Überlegenheit der Bayern ab, die auch in der Verlängerung ein Übergewicht gegen Schalke halten konnten. In der 112. Minute startete der nimmermüde Arjen Robben an der Mittellinie seinen x-ten Sprint, zog bis zur Torauslinie durch, um von dort in den Strafraum zu ziehen und aus kurzer Distanz mit einem Traumtor gegen Manuel Neuer zu vollenden.

Bayern hätte danach durch Ribery das 2:0 machen müssen. Die verpasste Gelegenheit rächte sich aber nicht mehr, weil Schalke nicht mehr gefährlich vor das Tor von Bayern-Schlussmann Butt kam. Arjen Robben war natürlich der große Matchwinner des Abends und darf nach dem wichtigen Tor gegen Florenz ein weiteres Traumtor mit spielentscheidender Bedeutung auf sein Konto schreiben.

Der FC Bayern München zieht insgesamt verdient in sein 17. DFB-Pokal Finale ein und trifft dort zum nun dritten Mal auf den SV Werder Bremen. Kein DFB-Pokalfinale erlebte bislang mehr Auflagen.